Meine Top 10 WordPress Plugins

Ich möchte dir heute einen Einblick in meine favorisierten WordPress-Plugins geben die sowohl bei mir, als auch bei meinen Kunden häufig zum Einsatz kommen. Als Webdesigner lege ich natürlich großen Wert auf eine gute optische Darstellung der Inhalte, wobei das Aussehen nicht immer alles ist. Jeder kennt das Sprichwort: Die schönste Webseite bringt nichts, wenn sie nicht gefunden wird! In diesem Artikel werde ich dir eine gesunde Mischung an Plugins vorstellen, die ich beim Erstellen einer Webseite nicht missen möchte.

Wer sich schon einmal mit WordPress auseinandergesetzt hat, weiß das sich der Markt mit Erweiterungen nahezu überschüttet und bei dieser Vielzahl kommt schnell die Frage auf: Welches Plugin ist für mich am sinnvollsten? Pauschal könnte man diese Frage jedoch nicht beantworten, jedes Projekt ist anders aufgebaut und muss individuell angepasst werden.

Allein durch meine Tätigkeit als Webdesigner, bin ich ständig im Netz unterwegs, auf der Suche nach der einen oder anderen Lösung und nicht selten, nach einer WordPress Erweiterung. Mit etwas Recherche stoße ich dabei immer wieder auf gute Artikel, die mich bei der Lösungsfindung begleiten und aus diesem Grund möchte ich dir meine Plugin Favoriten nicht vorenthalten.

Plugins in der Übersicht

1. Revolution Slider

  • (Kostenpflichtig)

Der Revoluion Slider ist für mich ein optisches Highlight. Ich nutze ihn nahezu in jeder WordPress Installation, denn seine Möglichkeiten sind praktisch grenzenlos. Persönlich kenne ich keinen anderen Slider, der einen derartigen Funktionsumfang besitzt, das man fast einen separaten Artikel darüber schreiben könnte. Angefangen vom Paralax Effekt, einbetten von Videos oder der Integration von Google Fonts, bietet er eine große Abdeckung meiner Anforderungen und ist somit eine Empfehlung wert. In der Praxis kannst du dir den Slider auf folgender Webseite anschauen oder dezent eingesetzt auf meiner Startseite.

2. YOAST SEO PLUGIN

Das kostenlose YOAST SEO Plugin ist für mich die erste Wahl, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Die Kontrollfunktion durch das integrierte Ampelsystem erleichtert die Anpassung für Suchmaschinen enorm und bringt Sicherheit für die erforderliche Feinabstimmung der Keywords und Seitentitel. Einen weiteren Bonus bringen die separaten Metadaten für Soziale-Netzwerke mit sich, die Möglichkeit eigene Bilder und Textpassagen einzufügen finde ich klasse, somit bringst du beim Teilen nicht deinen SEO optimierten Seitentitel auf Facebook, Twitter & Co.

Die Einstellungsmöglichkeiten sind recht umfangreich, wer das Plugin aber einmal verstanden hat, sollte damit keine Schwierigkeiten mehr haben. Wenn du bei der Konfiguration noch etwas Hilfe benötigst, kann ich dir das Video Tutorial von Seokratie bestens empfehlen, hier werden die wichtigsten Konfigurationsmöglichkeiten gut und verständlich erklärt.

3. Jetpack von WordPress.com

Das Jetpack Plugin von WordPress.com erweitert deinen Blog um „aktuell” 34 Fuktionen, die sonst nur auf WordPress.com gehosteten Webseiten möglich sind. Zugegeben nutze ich nicht alle Features, aber einige bieten einen tollen Mehrwert für deine Wordpress Istallation. Da wäre zum Beispiel die Abonnement Funktion, der Leser wird per E-Mail informiert so bald neue Kommentare oder Inhalte auf deinen Blog erscheinen. Somit steigerst du die Chance den einen oder anderen User zurückzuholen und sorgst damit automatisch für neue Interaktionen. Eine weitere tolle Funktionen ist die Statistik, hier erhältst du eine sehr gute Einsicht über das User verhalten auf deinem Blog und kannst somit die Reichweite deiner Artikel messen, für mich jedenfalls eine gute Ergänzung  zu anderen Statistik-Tools.

4. WP Simple Anchors Links

WP Simple Anchors Links ist ein kleines Plugin mit dem ich sehr gerne arbeite. Mit dieser Erweiterung kannst du innerhalb deiner Wordpress Installation auf bestimmte Inhalte verlinken und du ersparst dem User unnützes scrollen in deinen Artikeln. Die Verlinkung funktioniert auch Seiten übergreifend und bietet für mich als Webdesiner den Vorteil, Kunden gezielt auf bestimmte Seiteninhalte zu steuern, z.B. direkt aufs Kontaktformular. Nach der Istallation des Plugins bindet sich im oberen Teil des WYSIWYG Editor (What You See Is What You Get) ein kleiner Anker ein, mit dem du die Möglichkeit hast eine Sprungmarke zu erstellen. Als kleines Beispiel: Am Anfang des Artikels siehst du eine Auflistung meiner vorgestellten Plugins. Diese habe ich mit Sprungmarken versehen, klickst du auf einen der Links, gelangst du sofort zum passenden Artikelabsatz.

5. WP Super Cache

Hier gibt es 2 Plugins die meines Erachtens nennenswert sind, zum einen Wp Super Cache und W3 Total Cache. Welches jetzt davon besser ist, darüber könnte man streiten und jeder sollte es für sich selbst testen. Beide haben jedoch den gleichen Zweck, sie wurden entwickelt um die Ladezeiten deiner Wordpress Installation zu Optimieren. Bereits nach dem aktiveren des Plugins ist der Unterschied zu merken und ich empfehle jedem Blogbetreiber eines der beiden Erweiterungen zu verwenden. Der Grund ist ganz einfach, die Ladezeiten einer Webseite fließen als Rankingfaktor in die Bewertung der Suchergebnisse ein und aus diesem Aspekt, fängt OnPage SEO schon beim Aufrufen der Webseite an.

6. Contact Form 7

Das wohl am meisten verbreitete Kontaktformular für eine WordPress Installation. Contact Form 7 bietet zahlreiche Möglichkeiten der Anpassung und kommt von Haus aus mit Funktionen wie Pflichtfelder, Drop-Down Menü, Radio-Buttons, Captcha Spamschutz, ja selbst die Möglichkeit einer Upload-Funktion für Bilder oder Dokumente ist vorhanden. Nach der Installation und Auswahl der gewünschten Landessprache, kannst du bereits mittels Shortcode ein Einspaltiges Kontaktformular auf deiner Webseite integrieren. Möchtest du allerdings an der Optik etwas ändern, zum Beispiel ein zwei oder dreispaltiges Formular, solltest du an dieser Stelle schon etwas Kenntnis in HTML und CSS mitbringen.

7. Simple Share Buttons Adder

Share Button Plugins gibt es ja so viel wie Mücken, dennoch ist es wichtig eine Share Funktion auf der eigenen Webseite anzubieten. Facebook, Twitter & Co. sind ein fester Besitzanteil der heutigen Generation und bieten einen Mehrwert für Besucherströme. Ich habe mich für das Simple Share Buttons Plugin entschieden und hier sagt der Name auch schon alles: Simple. Du hast die Möglichkeit das Plugin an verschiedenen Stellen, direkt in deine Seite einzubinden oder als Widget Funktion in der Sidebar. Die Konfiguration ist sehr übersichtlich und peer Drag&Drop bestimmst du welche Netzwerke auf der Webseite angezeigt werden. Beim Styling der Buttons stehen dir acht verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, auch selbst angefertigte Buttons sind durch eine Upload-Funktion realisierbar.

8. Antispam Bee

Es gibt für einen Blogbetreiber nichts lästigeres als Kommentar-Spam, um dieser Flut Herr der Lage zu werden braucht man ein zuverlässiges Plugin. Meine Lösung dazu ist Antispam Bee von Sergej Müller und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Das Plugin analysiert wirkungsvoll die unerwünschten Kommentare und verschiebt diese auch gleich dahin wo sie hingehören, in den Spamordner. Ein weiterer großer Vorteil ist das Antispam Bee im Gegensatz zu Akismet der deutschen Datenschutznorm entspricht und hier zu Lande unbedenklich eingesetzt werden kann. Mein Fazit: Ein rundum stimmiges Plugin welches die Sicherheit auf deinem Blog erhöht und eine Menge Arbeit erspart.

9. Broken Link Checker

Tote Links braucht niemand, der Besucher nicht und Google schon gar nicht! Das Plugin Broken Link Checker durchforstet deine Internetseite nach defekten Links und das sogar vollautomatisch. Werden defekte Links gefunden bekommst du eine Mitteilung auf deinem Dashboard angezeigt und hast somit die Möglichkeit diese zu korrigieren oder herauszunehmen. Ein tolles Plugin um Blogartikel auf dem neuesten Stand zu halten und erspart dir eine Menge Zeit gegenüber einer manuellen Recherche.

10. DoFollow

Das DoFollow Plugin entfernt das „nofollow“ Atribut aus deinen Blog-Kommentaren und nun fragst du dich sicher: Warum sollte ich das tun? Ich lebe nach dem Motto geben und nehmen! Das Internet funktioniert wie im waren Leben, nämlich von Empfehlungen und das sind in der Onlinewelt nun mal Backlinks. Um es mal in meine Worte zu fassen: Du kannst den geilsten Blogartikel schreiben aber ohne eine ordentliche Verlinkungsstruktur auf deine Seite wird den Artikel kaum einer zu Gesicht bekommen. Jeder der seine Seite selbst vermarktet, weiß wie schwer es ist an Backlinks zu kommen und genau hier schließt sich der Kreis. Warum sollte ich nicht demjenigen einen Link geben, der einen vernünftigen und konstruktiven Kommentar auf meinem Blog hinterlässt. Du bekommst einen Mehrwert für deinen Content und die Interaktivität des Blogartikels steigert sich enorm und hast somit für beide Seiten eine Win+Win Situation geschaffen.

Das waren sie

Ich hoffe dir hat dieser Artikel gefallen und du konntest mit den vorgestellten Plugins einen Mehrwert für dich gewinnen. Da auch ich nicht alle Erweiterungen kenne, würde ich sehr gerne von dir wissen, welche Plugins du einsetzt und vor allem warum. Fühl dich frei und schreibe ein Kommentar, für jede Anregung, Kritik und Diskussion bin ich natürlich dankbar. Ich bin gespannt was du zu sagen hast und hoffe dich bei meinem nächsten Artikel wieder begrüßen zu können.